Covid 19

Auch Cima Città ist von den Auswirkungen der Covid-19 Pandemie betroffen. Leider mussten 2020 viele geplante Aufenthalte abgesagt oder verschoben werden. Cima Città hat ein Schutzkonzept ausgearbeitet und hält sich an die vom BAG empfohlenen Massnahmen. Bei Fragen zu bereits geplanten Aufenthalten oder für die Planung kommender Projekte, bitte direkt über booking@cimacitta.ch informieren.

About

Wir sind überzeugt, dass sich die zentralen Antworten auf drängende Fragen unserer Zeit nur im Austausch zwischen Kunst, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft gefunden werden können. Unser Ziel ist es daher, engagierte Stimmen aus möglichst diversen Disziplinen an einem Ort zusammenzubringen, der als Labor für Entwicklung und Austausch von mutigen Ideen fungiert.

Cima Città ist ein interdisziplinäres Residenzprogramm in einer stillgelegten Schokoladenfabrik im Tessin. Ein Ort der Kreation, Konzentration und Vernetzung, der engagierte Personen aus Kunst, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft zusammenbringt. Cima Città möchte zu neuen Formen der Zusammenarbeit und zum kritischen Dialog ermutigen. Durch den Austausch können neue, transdisziplinäre Ansätze auf drängende zeitgenössische Fragen gefunden werden.

Cima Città ermöglicht Einzelpersonen und Gruppen für einige Tage oder Wochen zusammen vor Ort zu leben und zu arbeiten. Alle sind willkommen und sollen sich wohlfühlen können. Das Areal der Schokoladenfabrik Cima Norma im Valle di Blenio bietet inspirierende und grosszügige Räumlichkeiten zur Arbeit an Projekten. Die Stimmung in der Cima Città lädt zum Verweilen ein und vermittelt Entschleunigung.

Copyright Bilder: Nelly Rodriguez 2019. Die drei grossen Fabrikhallen sind im Besitz der Fondazione la Fabbrica del Cioccolato. Ausstellung mit Arbeiten von Markus Keibel, Debora Hirsch, Simon Berz, 2019.

Infrastruktur

Herzstück von Cima Città ist das gemütliche Vereinshaus “Pensionato”, das eigentliche Residenzhaus. Es bietet sieben Schlafzimmer (einfacher Standard), in denen bis zu 14 Personen in zweier-Zimmer übernachten können, eine grosse Küche zum selber kochen, einen Aufenthaltsraum und zwei Arbeitsräume.

Das Areal der stillgelegten Schokoladenfabrik Cima Norma besteht aus mehreren Gebäuden und bietet diverse interessante Innen- und Aussenräume. Cima Città gehören neben dem Vereinshaus weitere Arbeitsräume auf dem Areal: ein Atelier, ein Musik-Proberaum, eine Werkstatt, ein Proberaum für Tanz und Performance, ein Gemüsegarten. Das Hauptgebäude der Fabrik ist ganzjährig bewohnt. Die Stiftung Fondazione la Fabbrica del Cioccolato veranstaltet jeweils in den Sommermonaten ein grosses Kunstfestival in den grossen Industriehallen. Auf Anfrage können diese Hallen für Projekte dazu gemietet werden.

Im Gruppenhaus “Adula”, welches sich ebenfalls auf dem Areal befindet, können zusätzlich bis zu 45 Personen untergebracht werden.

Location

Cima Città befindet sich zwischen den Dörfern Dangio und Torre auf 800 Meter über Meer. Das Valle Blenio im nördlichen Teil des Tessins erstreckt sich vom Lukmanierpass (1914m) talwärts bis nach Biasca. Es ist durch seine Nord-Süd-Ausrichtung sehr sonnig. Die Lukmanier-Passstrasse führt von Campo Blenio nach Disentis/Sedrun in der Bündner Surselva und ist ganzjährig befahrbar. Das relativ untouristische Valle di Blenio lebt v.a. von der Landwirtschaft und ist für seine Wander-, Kletter- und Bike-Routen bekannt.

Cima Città ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar (ab Biasca mit dem Bus 131 nach Dangio-Paese). Auf Anfrage können Parkplätze zur Verfügung gestellt werden.

Das Gelände ist nicht barrierefrei.

OpenStreetMap
Google Maps

Interaktives Archiv

Zentrale Ziele des Residenzprogramms Cima Città sind Austausch, Vernetzung und interdisziplinäre Inspiration. Unser interaktives Archiv (digital und analog) besteht aus Material, welches in der Cima Città erarbeitet wird und steht allen Interessierten zur Ansicht oder Weiterverarbeitung zur Verfügung. Alle Gäste sind eingeladen, ihren Arbeitsprozess vor Ort zu dokumentieren und unter der freien Lizenz Creative Commons zur Verfügung zu stellen. Mehr Informationen zu Creative Commons und CC Lizenzen

Das interaktive Archiv wird ab Sommer 2021 über diese Website zugänglich sein.

Partnerschaften

Cima Città arbeitet eng mit Partner Institutionen in der ganzen Schweiz zusammen. Diese sind unter anderen die Fondazione la Fabbrica del Cioccolato, Migros Kulturprozent Double, Sonart.

Aufenthalt und Residenzen

Cima Città bietet zwei Formen des Aufenthalts:

Vermietungen

Vereinshaus und Arbeitsräume können von Februar bis November für Arbeitsaufenthalte gemietet werden.

Zweck: Workshops, Retraiten und Arbeitswochen von Vereinen und Kollektiven, Projektwochen von Hochschulen, Proben von Bands und freien Gruppen, Recherche und Projektarbeit von Einzelpersonen. Anfragen werden jederzeit entgegengenommen. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt zwei Wochen. Ferienaufenthalte sind ausgeschlossen

Bei Interesse bitte das Anfrageformular ausfüllen und an booking@cimacitta.ch senden.

Von Cima Città unterstütze Residenzen

Cima Città unterstützt jedes Jahr Projekte aus unterschiedlichen Disziplinen. Interessent*innen können sich auf die jährliche Ausschreibung bewerben.

Die gesprochene Unterstützung besteht aus dem Erlass von Miet- und Reinigungskosten für Übernachtung und Arbeitsräumen (inklusive Infrastruktur). Reisekosten und Per Diems werden nicht gedeckt.

Kuratorisches Konzept

Cima Citta formuliert jedes Jahr einen Themenschwerpunkt für die Residenz-Ausschreibung. Zusätzlich zu den Residenzen organisiert Cima Città eigene Veranstaltungen wie Workshops, Konferenzen, Vernetzungstreffen etc., die sich vertieft mit dem thematischen Fokus auseinandersetzen.

Für 2021 hat Cima Città den Schwerpunkt Health Fiction gesetzt. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 14. Dezember 2020. Die Jury besteht aus: Francesca Giardina (Cima Città), Jessica Huber (Cima Città), Björn Müller (Stride, HSG), Alan Alpenfelt (Luminanza), Danielle Chaperon (UNIL).

Einladungen zu öffentlichen Veranstaltungen von Cima Città, wie z.B. Workshops, werden per Newsletter versendet.

Hintergrund Cima Norma

Die Schokoladenfabrik Cima Norma, die seit 1968 ausser Betrieb ist und als unter anderem als Kaserne zwischengenutzt wurde, hat als Kulturort seine neue Bestimmung gefunden. Die 2015 gegründete Stiftung Fondazione la Fabbrica del Cioccolato hat sich dem Ausbau der stillgelegten Fabrik angenommen und organisiert Ausstellungen. Seit 2019 erweitert der Verein re/fugium das Industrieareal um das Residenzprogramm Cima Città. Weitere Informationen zur Geschichte der Cima Norma.

Verein und Projektteam

Hinter Cima Città steht der 2015 gegründete nonprofit Verein re/fugium, der im Sommer 2016 das selbstorganisierte, interdisziplinäre Residenzprojekt re/fugium realisierte. Inspiriert von diesem Projekt hat der Verein re/fugium beschlossen, auf dem Gelände der Cima Norma langfristig ein Residenzprogramm zu etablieren: Cima Città. Seit 2019 mietet der Verein re/fugium die ehemalige Arbeiterinnen-Pension und bietet Arbeitsaufenthalte vor Ort an. Die Infrastruktur von Cima Città wird laufend ausgebaut. Der Verein zählt mittlerweile 45 Mitglieder aus der ganzen Schweiz. Geleitet wird das Projekt vom achtköpfigen Vereinsvorstand. Das Team ist disziplinär breit aufgestellt, sehr gut vernetzt und hat seine Basis in der Deutschschweiz. Neben dem Projektteam zeichnen auch weitere Mitglieder des Vereins re/fugium für Teilprojekte von Cima Città verantwortlich.

Lea Loeb

ist Dramaturgin und Kuratorin. Sie ist Teil der Programmgruppe des Zürcher Theater Spektakel und Assistenz der künstlerischen Leitung. Nebenbei absolviert sie einen Master in Transdisziplinarität an der ZHdK. Loeb ist Mitbegründerin des interdisziplinären Künstler- und Kuratoren Kollektivs FRICTION, mit welchem sie den Offspace Perla-Mode in Zürich kuratiert hat. 2015/2016 kuratierte FRICTION, im Rahmen einer einjährigen Residency, den Kunstraum Nordflügel des Theaterhauses Gessnerallee. Lea Loeb ist Mitbegründerin und Organisatorin des Musik- und Performance-Festivals PERLATON. In den Spielzeiten 16/17 und 17/18 hat sie als Programmdramaturgin am Theater Neumarkt in Zürich und am Südpol in Luzern gearbeitet.

Maximilian Stern

M.A., hat Politikwissenschaft, Volkswirtschaft und Europarecht in Zürich und München studiert. Er war 2009 Mitgründer des Think-Tanks foraus - Forum Aussenpolitik. Als solcher war er während vier Jahren Geschäftsführer und ist heute Mitglied des Vorstandes. Anschliessend hat er als Mercator Fellow an der Schnittstelle zwischen Innovation, Technologie und demokratischen Beteiligungsmöglichkeiten gearbeitet. Heute ist Maximilian Partner der Beratungsfirma crstl und Vizepräsident des staatslabors, einer Institution, die sich für Innovation in der öffentlichen Verwaltung einsetzt. Zuletzt hat er die “Agenda für eine digitale Demokratie” veröffentlicht (NZZ Libro Juni 2018). Stern arbeitet bei der Stadt Zürich im Bereich Smart City.

Lukas von Blarer

ist selbständiger Web Developer (attribute GmbH), spezialisiert auf Frontend Entwicklung. Neben seiner Tätigkeit als Programmierer, verbringt er viel Zeit mit seiner Leidenschaft, der Musik. Er war der Initiator des ersten PERLATON Festivals und übernimmt einige der wichtigsten organisatorischen Aufgaben im Verein. Nebenbei engagiert er sich bei der Digitalen Gesellschaft, eine gemeinnützige Organisation, welche sich für Ethik im digitalen Wandel einsetzt. Als DJ Lukrativ spielt er regelmässig an Partys in Zürich.

Francesca Giardina

arbeitet im digitalpolitischen Umfeld als stv. Geschäftsleiterin der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit. Sie ist co-Leiterin der Arbeitsgruppe Digital der politischen Bewegung Operation Libero und hat die jährliche Konferenz für Digitale Nachhaltigkeit DINAcon seit der Gründung geleitet und moderiert. Davor war sie als Multimedia Produzentin in Sport- und Kulturinstitutionen tätig. Sie absolviert den interdisziplinären Master of European Global Studies an der Universität Basel.

Stefan Breit

ist Umweltwissenschaftler und Zukunftsforscher. Aktuell arbeitet er als Researcher am GDI Gottlieb Duttweiler Institut und analysiert gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Veränderungen mit den Schwerpunkten Wohnen, Infrastruktur und Umwelt. Zuvor studierte er Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich. Nach einem Praktikum im Projekt NEST an der Empa Dübendorf zum Thema Innovationen im Gebäudebereich arbeitete er für ein halbes Jahr im Global Scanning Network für das Copenhagen Institute for Futures Studies.

Jessica Huber

Ihr künstlerisches Schaffen gleitet zwischen unterschiedlichen Performance-Welten vor und zurück: Während ihre frühen Arbeiten primär choreografisch geprägt waren, variieren die neueren Produktionen erheblich hinsichtlich ihrer Form und Ausprägung. Was die Arbeiten jedoch verbindet, ist die Suche nach einer Praxis und Ästhetik des Teilens und Austauschens und der gelebte Wunsch nach Kollaboration. Entsprechend hat Jessica die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern zu ihrer primären Arbeitsmethode gemacht: Formate wie Walks, Residenzen und Workshops sind für sie nicht nur inspirierende Momente der Interaktion, sondern wesentlicher Teil des Kreationsprozesses.

Dominik Wolfinger

ist freier Drehbuchautor, Dramaturg, Kulturjournalist und Narrative Designer für Computerspiele. Er selbst sieht seine Bestimmung im Erzählen von Geschichten und drückt sich gerne in unterschiedlichen Medien aus. Wolfinger ist Mitbegründer des Onlinemagazins tsüri.ch, wo er regelmässig als Journalist tätig ist. Ausserdem hat er das Kollektiv Bild mit Ton mitbegründet. Ab und an steht er selber auf der Bühne oder vor der Kamera, obwohl er sich am liebsten vor einem leeren Word File wiederfindet.

Lorenz Hubacher

ist Kunsthistoriker, Kurator, Kulturvermittler. Er arbeitet und engagiert sich in diversen Kulturbetrieben und -projekten verschiedener Sparten. Er arbeitete für die Gessnerallee Zürich und das Zürcher Theater Spektakel, kuratierte von 2012 bis 2017, im Auftrag der Stadt Zürich, Ausstellungen im Atelier Hermann Haller, ist Teil des Organisationsteams der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur und arbeitet zur Zeit für den unabhängigen Radiosender GDS.FM sowie als freischaffender Kunsthistoriker.

Mitgliedschaft

Der Verein re/fugium freut sich über neue Mitglieder!

Vereinsmitglieder erhalten viermal jährlich ein Update zum Stand des Projekts per Mail. Einmal jährlich findet eine Generalversammlung in der Cima Città statt. Vereinsmitglieder* haben die Möglichkeit, im Austausch mit dem Vereinsvorstand Inputs für das Programm der Cima Città einzubringen. Die reguläre Mitgliedschaft kostet CHF 50.- pro Jahr. Eine Gönnermitgliedschaft kostet 100.-. Die Mitgliedschaft tritt durch das Einzahlen des Beitrags in Kraft.

Nach Ausfüllen dieses Formulars, erhalten Sie in den nächsten Wochen eine Mail mit der Zahlungsverbindung. Sollte der Betrag von CHF 50.- zu hoch sein, können Sie uns jederzeit über info@cimacitta.ch kontaktieren.

Werde Mitglied

Kontakt

Verein re/fugium
Strada Vecchia 100
6717 Torre
Anfragen zu Residenzen, Retraiten, Workshops, Konferenzen etc: booking@cimacitta.ch
Sonstige Anfragen: info@cimacitta.ch

Impressum

Development: ATTRIBUTE (Alex Jenter, Lukas von Blarer)
Design: Christof Täschler