Ort

  • cimanorma _photo_NellyRodriguez-8861.jpg
  • cimanorma _photo_NellyRodriguez-8848.jpg
  • Die Cima Norma von aussen
  • Der Innenhof der Cima Città
  • Der Innenhof der Cima Città
  • Einer der Arbeitsräume von Cima Città
  • Einer der Arbeitsräume von Cima Città
  • Ein Schlafzimmer im Pensionato
  • Ein Schlafzimmer im Pensionato
  • Der Garten
  • Eine Halle in der Cima Norma
  • Eine Halle in der Cima Norma
  • Eine Halle in der Cima Norma
  • Eine Halle in der Cima Norma

Copyright Bilder: Nelly Rodriguez 2019. Die drei grossen Fabrikhallen sind im Besitz der Fondazione la Fabbrica del Cioccolato. Ausstellung mit Arbeiten von Markus Keibel, Debora Hirsch, Simon Berz, 2019.

Cima Città befindet sich zwischen den Dörfern Dangio und Torre auf 800 Meter über Meer. Das Valle di Blenio im nördlichen Teil des Tessins erstreckt sich vom Lukmanierpass talwärts bis nach Biasca.

Cima Città ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, auf Anfrage können Parkplätze zur Verfügung gestellt werden. Das Gelände ist leider nicht barrierefrei.

OpenStreetMap
Google Maps

Infrastruktur

Das gesamte Areal der stillgelegten Schokoladenfabrik Cima Norma besteht aus insgesamt 24 Gebäuden mit unzähligen interessanten Innen- und Aussenräumen. Cima Città mietet jedoch nur einen relativ kleinen Teil davon.

Das Herzstück der Cima Città ist das Vereinshaus «Pensionato», das eigentliche Residenzhaus. Es verfügt über sieben Schlafzimmer, in denen bis zu 15 Personen in 2-er und 3-er-Zimmer übernachten können, eine Küche zum Selberkochen, einen Aufenthaltsraum und zwei grosse Arbeitsräume. Zur Cima Città gehören neben dem Vereinshaus weitere Räumlichkeiten auf dem Areal. Im Nachbarhaus «Giorgio» befindet sich eine Werkstatt und ein Proberaum für Tanz und Performance. Direkt dahinter liegt der grosse Gemüsegarten. Verteilt auf dem Gelände befindet sich ein Musikproberaum und ein Atelier.

Während einem Aufenthalt kann nach Absprache mit den anderen Residenzgästen die gesamte Infrastruktur der Cima Città genutzt werden. Das Gelände wird aber mit anderen Akteuren geteilt. So ist das Hauptgebäude ganzjährig bewohnt. Die Stiftung Fondazione la Fabbrica del Cioccolato veranstaltet jeweils in den Sommermonaten ein Kunstfestival in den grossen Industriehallen. Auf Anfrage können diese Hallen für Projekte gemietet werden. Die Räumlichkeiten, die nicht zur Cima Città gehören, dürfen nicht benutzt werden.

Grössere Gruppen verweisen wir ans Gruppenhaus «Adula», welches sich direkt neben der Schokoladenfabrik befindet und in dem bis zu 32 Personen untergebracht werden können.

Die Infrastruktur der Cima Città entwickelt sich ständig weiter. Melde dich unter info@cimacitta.ch, wenn du uns bei den Arbeiten an der Infrastruktur und im Garten unterstützen möchtest.

Mehr Infos zur Infrastruktur

  • Die Cima Norma nach einem Erdrutsch
  • Arbeiter:innen in der Cima Norma
  • Arbeiter:innen in der Cima Norma
  • Maschinen in der Cima Norma
  • Die abgebrannte Cima Norma

Geschichte

Die Schokoladenfabrik Cima Norma war die erste und weitaus wichtigste Industrie im Bleniotal. Sie wurde 1903 gegründet und beschäftige zu ihren besten Zeiten 340 Arbeiter*innen – es gab fast keine Familie im Tal, die nicht mit der Schokoladenproduktion Geld verdiente. 1968 musste die Fabrik schliessen und steht seitdem noch immer eindrücklich überdimensioniert als Mahnmal einer anderen Zeit in der voralpinen Tessiner Landschaft. Ab den 1990er Jahren hat sich der Architekt Marino Venturini dem Vermächtnis der Fabrik angenommen. Nebst der Vermietung von Wohnungen werden die Räumlichkeiten an lokales Gewerbe vermittelt. Mittlerweile hat die Cima Norma als Kulturort ihre neue Bestimmung gefunden. Die 2015 gegründete Stiftung Fondazione la Fabbrica del Cioccolato hat sich dem Vermächtnis der stillgelegten Fabrik angenommen und organisiert Ausstellungen. Seit 2019 erweitert der Verein re/fugium das Industrieareal um das Residenzprogramm Cima Città.